[Curvy fit] Umsonst und draußen – mein Fazit und meine Sportroutine im Überblick

Eine Woche lang wurde jetzt also bei den Mädels von Curvy fit gesportelt was das Zeug hält. Wir haben gezeigt, was man „Umsonst und draußen“ alles machen kann. Ein Thema das mir sehr am Herzen liegt, da ich selbst früher ein totaler Fitnessstudiomuffel war und es mir auch teilweise nicht leisten konnte und trotzdem immer nach Ideen gesucht habe, was ich so machen kann.

Hier noch einmal alle Beiträge im Überblick:

Montag: Julia . Inbetweenie must haves

Mittwoch: Jana – Plussize by Nature

Donnerstag: Sophia – Simpulsant

Freitag: Anna – No skinny bitches

Samstag: Sarah – Sarah loves Blog

 

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Was hat mir die Challenge persönlich gebracht?

Ganz ehrlich? Total viel. Ich habe „meinen“ Wald und den Trimm-Dich-Pfad wieder entdeckt. Ich war gleich heute wieder dort, und ob ihr es glaubt oder nicht, das erste mal Joggen! Ich! Joggen! Ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich das ohne Sauerstoffzelt geschafft habe. Ich habe alle Stationen des Trimm-Dich-Pfades durchlaufen und habe auch die Dips wieder mit eingebaut. Diese zaubern meine hängenden Winkearme zwar nicht weg, aber definieren irgendwann vielleicht mal den Rest. Etwas, das nie schadet. Ich trainiere meine Arme sehr viel, im Studio, beim Schwimmen, jetzt will ich den Pfad mit den Übungen noch in meine wöchentliche Sportroutine einbinden. und nein, ich habe keine Angst, irgendwann wie eine sowjetische Preisboxerin oder Kugelstoßerin auszusehen.

Als ich heute morgen um 8 Uhr im Wald laufen war, ganz alleine, mit Nebel über den Lichtungen und meiner Lieblings-Playlist im Ohr, da überkam mich ein ganz spontanes Glücksgefühl. Wer meine Geschichte kennt weiß, dass das vor einem halben Jahr nicht möglich gewesen wäre. Da war ich froh, wenn ich es nach der Arbeit noch zum einkaufen schaffte, oder Sonntags mal einen Kilometer spazieren gehen, ohne mich zwischendurch hinzusetzen.

 

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Meine Laufstrecke im Stadtwald

 

 

Meine momentane Sportroutine

Oft werde ich gefragt, wie meine Sportroutine aussieht. Eines ist seit diesem Jahr konsequent, und das ist die Regelmäßigkeit. Ich hatte in diesem Jahr erst eine einzige Woche, in der ich keinen Sport gemacht habe. Das ist ein großer Erfolg für mich, da ich früher immer nach 3-4 Monaten wieder aufgegeben habe. Diesmal nicht! Der Schweinehund ist manchmal stark, aber meistens nicht stark genug!

 

Ich treibe 2-4 mal in der Woche Sport und meistens setzt sich das so zusammen:

 

  • Montag: Krafttraining
  • Dienstag: Schwimmen in Kombi mit Aquafitness
  • Mittwoch: Sportpause
  • Donnerstag: Krafttraining
  • Freitag: Sportpause oder Schwimmen
  • Samstag: Krafttraining oder Laufen/Walken/ inkl. Trimm-Dich-Pfad zur Kräftigung und Verbesserung der Beweglichkeit (Dehnen/Stretchen)
  • Sonntag: Sportpause/Spazieren

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Manchmal lasse ich auch eine Einheit ausfallen, Aber meine Regel lautet, nicht mehr als eine Pflichteinheit pro Woche ausfallen lassen! Meine Pflichteinheiten sind Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag. Freitag ist optional. Bisher habe ich das auch so durchgezogen, es sei denn es kam mir eine Reise, viel Arbeit oder Krankheit dazwischen. 

Mein Fitnesstrainer sagte gleich am Anfang zu mir, ich muss die Sporteinheiten wie fixe Termine sehen, die wie ein Meeting in der Arbeit oder ein wichtiger Arzttermin zu behandeln sind. Da wird einfach nichts reingeschoben, es sei denn es geht nichts anderes. Wenn ich mich mit Freunden treffen will, dann treffe ich mich eben danach oder an meinen sportfreien Tagen. 

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Wie hat mich der Sport verändert?

Auf vielen Ebenen hat mich der Sport verändert. Auch wenn ich jetzt mal die Gewichtsabnahme einfach ausklammere, so bin ich viel fitter geworden. Ich kann weiter Laufen, bin aktiver im Alltag, meine ganze Haltung hat sich geändert. Ich spüre mich wieder und spüre mich wieder gerne und nicht nur weil alles schmerzt. Ich spüre wie sich die Muskeln ausbilden, alles härter wird und Stellen an denen vorher Wackelpuding war, werden jetzt härter und spürbarer. Ich bin nicht mehr so oft müde und nicht mehr so träge, habe einen enormen Bewegungsdrang entwickelt, mein Bürojob in sitzender Tätigkeit macht mich manchmal richtig wahnsinnig und ich spüre ständig Hummeln im Hintern ^^

 

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Wie besiege ich den inneren Schweinehund?

Eine Frage die mir sehr oft gestellt wird. Wenn ihr ein Patentrezept gefunden habt, teilt es mir bitte mit, denn meiner ist fast immer da. Vor allem wenn ich nach der Arbeit müde bin, noch am Blog arbeiten muss oder der Mittagschlaf so viel lauter ruft als das Fitnessstudio.  Aber ich mache mir folgende Dinge immer wieder bewusst:

  • Ich habe noch nie eine Sporteinheit bereut, aber tausende ausgefallene Sporteinheiten
  • Jetzt auf dem Weg zum Sport fühle ich mich müde, schlapp und faul, aber nach dem Training fühle ich mich immer gut
  • Was ist schon der Schweinehund gegen das miese Gewissen das ich habe, wenn ich jetzt keinen Sport mache?
  • Wenn ich keine Lust auf Fitnessstudio habe überlege ich mich, auf welche Art von Bewegung ich mehr Lust hätte. Schwimmen? Laufen? Spazieren? Hanteltraining zuhause, oder auch Sportübungen zuhause vor dem Fernseher? Wenn mir eine Alternative mehr Spaß machen würde als eine geplante Einheit, wähle ich diese, anstatt sie komplett ausfallen zu lassen
  • Wenn ihr Teamplayer seid, dann ist vielleicht ein Verein oder ein Kurs im Studio gut für euch. Seid ihr wie ich eher Einzelkämpfer, wählt eine Sportart bei der ihr für euch seid und euren Kopf freibekommt. 
  • Tragt Kleidung mit der ihr euch wohlfühlt und besorgt euch Accessoires, die euch das sporteln erleichtern. Ich wusste beim Laufen nie, wohin mit Schlüssel, Getränk, Handy. Also hatte ich schon keine Lust mehr. Mit einem leichten Sportrucksack, einer Armhalterung für das Handy und Bluetooth-Kopfhörern funktioniert das alles problemlos. Wenn ich mich in meiner Sportkleidung wohlfühle gehe ich auch viel lieber trainieren, weil ich mich schon vor Anfang an viel besser fühle. Achtet vor allem auf gute Schuhe!
  • Erzählt anderen sowohl von eurem Vorhaben als auch von euren Erfolgen. Nichts ist unangenehmer als zuzugeben, dass man schon wieder zu faul für den Sport war. 

 

Wir vom CuryFit-Team würden uns freuen, wenn ihr unter dem Hashtag #curvyfit2016 eure sportlichen Erfahrungen und Erfolge mit uns teilt. Wir wollen zeigen, dass dick und fit sein sich nicht gegenseitig ausschließen. Und dass es durchaus dazu führen kann, dass man ausgeglichener und fitter ist, wenn man sich regelmäßig bewegt. Selbst wenn man nicht die Gewichtsabnahme in den Fokus stellen will. Wir freuen uns auf eure Geschichten!

 

liebe Grüße, eure

 

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