Vorgestellt: Das Team von Wundercurves.de

Das junge Start Up Wundercurves ist seit Monaten in aller Munde, Das fleißige Team um  Nane, Tiffany, Stephan, Natalia (und noch vielen weiteren Helfern) ist nicht nur Shoppingportal, sondern auch Trendscout, Magazin und rasende Reporter. Mittlerweile sind mir die quirligen Mädels und Jungs schon sehr ans Herz gewachsen und deshalb ist es Zeit, dass auch sie hier mal zu Wort kommen. Also angeschnallt und losgelegt:

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Ihr Lieben, stellt euch den Leserinnen und Lesern doch einmal vor. Wer steckt hinter Wundercurves, und vor allem WAS ist Wundercurves?

Nane: Wundercurves  ist eine Shopping-Plattform für Mode in großen Größen, bei uns bekommst Du alles, was Dein Modeherz begehrt. Einerseits haben wir eine große Suchmaschine mit mehr als 60.000 Produkten zum Durchstöbern, andererseits wollen wir mit unserem Magazin Inspirationen geben und unsere Leser immer auf dem Laufenden halten, was in der Plus-Size-Szene passiert. Hinter Wundercurves steckt ein großes Team aus ca. 12 Leuten, die sich teils nebenberuflich, teils beratend einbringen, um ein besseres Shoppingerlebnis für kurvige Frauen zu ermöglichen. Unsere Devise ist – Jeder macht das, was er am besten kann – Ich zum Beispiel habe Germanistik studiert und kümmere mich bei Wundercurves um alles, was mit Texten zu tun hat.

Tiffany: Ich bin gebürtige Berlinerin und liebe Mode und Fotografie. Durch Wundercurves und die Plus-Size-Community habe ich schon jetzt so viele tolle und inspirierende Persönlichkeiten kennenlernen dürfen. Was sich viele nicht vorstellen können ist, dass ich früher mal auch sehr schlank und rank (Größe 34/36) war. Daher sehe und fühle ich fast jeden Tag den extremen Kontrast der Möglichkeiten, egal ob es Shopping oder Fliegen ist, und kann verstehen, wenn kurvige Frauen frustriert sind und sich unwohl im Körper fühlen. Ich bin zum Glück mit einer großen Portion Selbstbewusstsein gesegnet und weiß mit meinen Kurven umzugehen. Das und noch viel mehr möchte ich daher auch anderen Frauen weitergeben. Denn es ist ganz klar, dass Schönheit und Style keine Frage der Konfektionsgröße ist.

 

Wenn der Leser auf eure Seite kommt, was kann er dort erwarten und was unterscheidet euch von anderen Seiten dieser Art?

Nane: Wenn der Leser auf unsere Seite kommt, dann hat er die Möglichkeit, entweder genau das zu finden, was er sucht (das kann ein ganz bestimmter Schnitt oder ein Kleid in einer ganz bestimmten Farbe sein) oder aber er kann einfach eine riesige Auswahl an Mode ab Größe 40 durchstöbern und auf die Suche nach neuen Lieblingsstücken gehen. Dabei kann er sich natürlich gezielt nur seine Größe bzw. Größen anzeigen lassen und auch die Marken kann er, wenn er möchte, nach Belieben filtern.

Tiffany: Im Unterschied zu anderen Seiten, bündeln wir nicht nur reine Plus-Size-Labels, wie sheego oder Zizzi, sondern wir ziehen uns auch die in großen Größen verfügbarer Mode der gängigen und bekannten Online-Anbieter, wie zum Beispiel Zalando oder ABOUT YOU. Es ist Fakt, dass immer mehr Marken erkennen, dass eine große Nachfrage nach großen Größen besteht und ihr Sortiment sukzessiv ausbauen.

 

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Tiffany (Foto: Wundercures.de)

 

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Nane (Foto: Micael Santos Graca Photography)

 

Wie lange gibt es Wundercurves schon und wie kam die Idee? Wie lange dauerte es von der Idee bis zur Umsetzung?

Nane: Anfang letzten Jahres waren Tiff und ich gemeinsam in Berlin auf Shoppingtour. Mit unseren Größen 42-46 passen wir mitten in den deutschen Durchschnitt, wir sind sogenannte Inbetweenies, und haben das große Glück, im Einzelhandel in vielen Fällen noch fündig zu werden. Aber auch bei uns entwickelte sich die Shoppingtour zur Zerreißprobe. Oft waren unsere Größen gar nicht im Angebot oder aber schon längst vergriffen.

Tiffany: Wir dachten uns nur – Ernsthaft? Wie sollen dann die vielen schönen Ladies, die noch mehr auf den Rippen haben, direkt im Einzelhandel fündig werden? Dann wurden wir auch immer wieder in eine kleine versteckte große Größen-Ecke geschickt, dort war die Auswahl aber so minimal, dass wir auch da selten fündig geworden sind. Was stellen sich die Händler vor? Zwei Kleiderstangen mit vielleicht 15 Styles und jeweils pro Größe nur 1-2 Pieces? Am besten noch unförmig geschnitten und in Matschfarben. Kein Wunder, dass die großen Größen so immer öfter aus dem Sortiment genommen werden!

Nane: Wir haben lange darüber diskutiert und uns dann auch online das Angebot mal richtig angesehen. Klar kannten wir schon einige Labels, aber es hat uns dann doch überrascht, wie viele tolle Marken es gibt, die sich auf große Größen spezialisiert haben und das auch in einer trendbewussten Art und Weise tun. Doch um dahin zukommen, mussten wir super viele Tabs öffnen und uns durch Blogs klicken. Auch auf den gängigen Suchmaschinen war die Auswahl einfach viel zu klein. Nehmen wir nur mal Zalando als Beispiel – Suchst Du nach Kleidern in einer Größe 36, hattest Du eine Auswahl von bestimmt 20 Seiten – wählst Du Größe 54, beschränkte sich das Angebot auf vielleicht 5 Seiten – wenn überhaupt. Ein paar Tage später haben wir uns mit Stephan getroffen – wir beide haben früher gemeinsam in Jena studiert – und haben ihm erzählt, wie wir uns aufgeregt haben. Da wurde er hellhörig – mit seinem Background aus der Unternehmensberatung hat er schon jede Menge mit E-Commerce zu tun gehabt und er war sofort Feuer und Flamme, etwas zu unternehmen. In unserem Bekanntenkreis tummelten sich einige Techies und Modeliebhaber, die schon lange nach einer sinnvollen Nebentätigkeit gesucht haben, die Gutes bewirkt und einen selbst fordert. So entstand erst in kleiner und dann in großer Runde die Idee, ein faires Shoppingerlebnis zu ermöglichen – denn die Konfektionsgröße darf nicht darüber entscheiden, welche Auswahl Du beim Shoppen hast.  

Wie viel Entwicklungspotential seht ihr noch auf dem Plus-Size-Markt?  Wie wird sich die Szene in den nächsten Jahren verändern?

Nane: Um ehrlich zu sein, halte ich das mögliche Potenzial für enorm groß. Es ist doch jetzt schon so, dass mehr als die Hälfte der deutschen Frauen Konfektionsgröße 42+ trägt, das wird sich in den kommenden Jahren verstärken. Die Marken und Händler hängen hier teilweise noch ganz schön hinterher, aber auch sie werden sich der Kaufkraft auf kurz oder lang beugen müssen – bzw. sind sie wirklich dumm, wenn sie es nicht tun. Leider geht es nicht so schnell voran, wie Du und auch wir uns das wünschen – das hat auch viel mit dem negativen gesellschaftlichen Bild der „Dicken“ zu tun. Es gibt noch viel zu viele intolerante Köpfe auf allen Ebenen – aber genau das ist der Punkt, an dem wir alle gemeinsam ansetzen müssen.

Tiffany: Umso schöner ist es daher zu sehen, wie die Community wächst und sich jeden Tag unterstützt und Mut macht, sich zu trauen. Trauen, sie selbst zu sein und sich nicht zu verbiegen. Es gibt schon tolle Plus Size Fashion Weeks in New York, Belgien oder die Plus Size Fashion Days in Hamburg. Auch bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin laufen bei den Designerinnen Manou Lenz und Anja Gockel kurvige Models. Wir vernetzen uns immer mehr, städte- und länderübergreifend, und es ist einfach herrlich zu sehen, dass wir alle Frauen doch die gleichen Problemchen haben 🙂

 

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Natalia ((Foto: Wundercures.de)

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Tiffany (Foto: Wundercures.de)

Denkt ihr, dass sich Schwerpunkte verschieben werden? Wird mehr auf „Masse statt Klasse“ gekauft werden, Stichwort Textildiscounter, oder geht der Trend zum teuren Liebhaberstück, handgeklöppelt und aus fairen Materialien?

Nane: Meiner Meinung nach, wird sich dieser Prozess noch schleichender entwickeln als der Boom des Plus-Size-Marktes. Hier kommen wir nämlich in ein Terrain, in dem sowohl Ideale als auch das Portemonnaie eine Rolle spielen. Ich vermute, würden wir jetzt alle zählen, die den Wunsch nach fairer und nachhaltiger Mode verspüren – unabhängig der finanziellen Situation – wären es gerade mal die Hälfte Deutschlands, und ich fürchte das ist sogar sehr optimistisch gedacht. Beziehen wir das zur Verfügung stehende Geld auf der einen Seite und auch den Wunsch nach einem abwechslungsreichen und trendbewussten Kleiderschrank auf der anderen Seite mit ein, dann kannst Du die Zahl locker um die Hälfte reduzieren, ach was, noch viel mehr glaube ich. Trotzdem ist nach meinem Empfinden aber eine Entwicklung spürbar – Es war schon immer so, dass im Alter (und somit auch mit steigender Gehaltsklasse) mehr Frauen das teure Liebhaberstück vorziehen, aber auch die jungen Generationen entwickeln ein immer stärker werdendes Bewusstsein für Qualität und faire Arbeits- und Fertigungsbedingungen. Stärkere gesetzliche Restriktionen könnten hier natürlich unterstützend wirken, aber das ist alles ein sehr weiter Weg.

Es wird ja schon seit einer Weile diskutiert, dass die jahreszeitenabhängigen Kollektionen verschwinden sollen. Designer können gar nicht schnell so kreativ sein, wie die Kollektionen wechseln. Dies wurde schon oft im Rahmen, auch der Fashionweek, diskutiert. Wie ist eure Meinung dazu?

Nane: Also als ich von Burberry und deren Plan, saisonunabhängige Kollektionen, die direkt nach Präsentation gekauft werden können, gehört habe, fand ich das intuitiv sinnvoll und gut. Sie haben es damit begründet, dass irgendwo auf der Welt ja immer Sommer oder Winter ist – und damit haben sie völlig Recht, gerade als internationales Label ist diese Strategie sehr erstrebenswert. Vor allem aber würde sich so das ganze Trendempfinden verändern, was ich begrüßen würde. All die tollen innovativen Designs, könnten sich direkt nach Präsentation beweisen – man müsste nicht ein halbes Jahr oder noch länger warten, bis man die neuen Stücke bekommt – und man den Trend vielleicht gar nicht mehr so toll findet. Trotzdem finde ich die Splittung, mindestens in zwei Kollektionen für kalte und warme Tage, eigentlich gewinnbringend, vergrößert das doch dann die Auswahl der gezeigten Mode auf den Laufstegen. Was das Kreativitätsempfinden der Designer angeht – Ich glaube, da ist jeder anders und hat seinen eigenen Anspruch – ich glaube schon, dass es viele Designer gibt, die den Anforderungen gewachsen sind – und gerade auch den vielen Output an ihrem Job lieben.  

Beschreibt mir euer liebstes Kleidungsstück und warum ihr es nicht mehr missen möchtet. Was ist das Besondere daran?

Nane: Also mein Liebling für den Sommer ist ein blaues Vintage-Kleid mit weißen Punkten, das hat meine Mutti schon in ihrer Studienzeit getragen. Klar ist es ein bisschen verblasst – aber es ist zeitlos, perfekt für heiße Tage und ich fühle mich einfach pudelwohl darin. Aktuell geht auch nichts ohne meine neue Bomberjacke – ein Trend, dem ich offiziell wirklich total erlegen bin.

Tiff: Auweia, das ist echt schwer! Tatsächlich habe ich momentan drei Lieblingsstücke ohne die ich nicht mehr leben kann. Ich habe ein richtiges Kombinationstalent gefunden: meinen schwarzen schlichten Pliséerock. Egal ob chic, lässig oder sexy – er passt sich perfekt meiner Laune an. Mein Motto ist definitiv all black everything, aber ich habe seit kurzem einen bunten Blumentraum als Tellerrock. Es war Liebe auf den ersten Blick und jedes Mal ein Hingucker. Einige haben ihn auf der Fashion Week im Juni in Berlin schon gesehen. Und genauso wie Nane ist meine neue olivfarbene Bomberjacke mein treuer Begleiter – mit Heels oder weißen Sneakern – nicht mehr aus dem Kleiderschrank zu denken.

Stephan: Mein rotes Hemd ist definitiv mein liebstes Kleidungsstück! Man kann es sowohl klassisch und elegant als auch lässig mit weißen Sneakern kombinieren.

Welche Pläne habt ihr noch mit Wundercurves? Auf welche Besonderheiten dürfen wir uns in den nächsten Monaten freuen und was ist vielleicht noch Zukunftsmusik?

Nane: Oh Pläne haben wir unendlich viele. Erstmal geht es darum, unser Sortiment immer weiter zu vergrößern – wir haben zwar schon viel, aber die Welt ist voll von großen internationalen und kleinen, wundervollen Labels, die genau auf die Wünsche einer kurvigen Frau eingehen. Der nächste Schritt ist dann, das Einkaufserlebnis zu perfektionieren. Mir ist es ein Herzenswunsch, dass der Nutzer nicht nur bei uns genau das findet, was er sich wünscht, sondern es auch direkt bestellen kann – egal von welcher Marke und welchem Händler es kommt. Was in den nächsten Monaten noch kommt, davon dürft Ihr Euch überraschen lassen!

 

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Stephan (Foto: Wundercures.de)

 

Und noch eine Frage speziell an Stephan: Wie geht es dem Hahn im Korb zwischen so vielen Frauen und in einer sehr frauenlastigen Branche? Rollst du manchmal auch mit den Augen und wünscht dich in die verrauchte Whiskeybar in der über Fußball und schnelle Autos gesprochen wird?

Stephan: Haha, nein, es macht viel Spaß! Zum Glück sind Nane, Tiff & Natalia immer locker drauf und die Stimmung ist super! Wir sind ja auch sehr gute Freunde, teils seit Studientagen. Inhaltlich passt‘s auch super. Die Jungs aus der Technik und ich als zahlenorientierter Typ können zum Glück genau die Tätigkeiten übernehmen, auf die die Mädels keine Lust haben. Aber Whiskeybar & Fußball wäre auch mal wieder toll 🙂

 

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Stephan, Tiffany, meine Wenigkeit und Nane

 

Also Mädels, wenn ihr noch eine Shoppingplattform sucht, auf der ihr nicht nur alle Marken sondern auch noch viele Infos, Artikel und auch Expertenthemen (jaaa, da bin ich auch dabei) dann unterstützt doch dieses junge, sympathische Team, und stellt euer nächstes Outfit doch einfach bei Wunderurves zusammen 🙂 

 

 

 

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